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Mittelalterfest auf Burg Steinsberg

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Burg Steinsberg bei Sinsheim - Weiler im Kraichgaue war das Ziel einer Abordnung der Winenheimer Dienstmannen, welche sich am 17. April auf den Weg machten um sich gegen die 11. Stund an der Einlaßpforte zu treffen. In der Schwertführung geübter als in der Führung des Gänsekieles, so viel der Bericht des Berichterstatters kurz und prägnant aber um so zuteffender aus:

der markt war klein und gemütlich und überschaubar.
wahren noch zu besuch im lager der freien badener und an ragnas stand
daniel hat ich von den badener getrennt und ist wahr scheinlich zu 50 %
die einer templergruppe untergekommen wie er mir berichtete
da ich ihn noch getroffen habe wo die anderen schon weg wahren.
und nun die bilder.

gez. Sven der Bärtige

Wenige der Worte zutreffend und klar im Urteil so sind sie die Beauftragten und Verwalter des klösterlichen Besitzes- aber ohne Furcht und Tadel im Anblick der Feinde. So meinte doch eine Zeitzeugin letztens… die Winenheimer wären ein verrückter Haufen…. ohne dabei zu bedenken, dass sie mit derartigen Aussagen … sich zu gegebener Zeit zu verantworten hat.

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Eine muntere Gesellschaft, die Edlen Damen und Herren bei der Einnahme des Mittagsmales.

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Freisen 2010 - Kinderritterschlacht

Auch in diesem Jahr hatte der Vogt Matthias Broszeit den Kindern auf dem Mittelaltermarkt einen Schatz versprochen. Kaum hörten die Raubritter von diesem, schickten sie sich an diesen zu stehlen – was auch mit Erfolg gelang. Als die Kinder von dieser Tat erfuhren, waren sie außer sich vor Zorn und baten den Vogt um Hilfe. Dieser stellte aus seinem Zeughaus ausreichend Waffen zur Verfügung, um die Raubritter zu stellen und Diesen den Schatz wieder abzunehmen. Nun galt es die Ritter zustellen, was auch gelang. Aufgrund der großen Anzahl von Kindern verbargen diese den Schatz inmitten ihres Schildwalles.

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Nun wurde um die Herausgabe des Schatzes gefeilscht. Die Raubritter waren jedoch nicht Willens den Schatz freiwillig herzugeben, so dass sich die Kinder entschlossen, diesen mit Gewalt zurück zu holen.

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Dann ging alles ganz schnell. Voller Zorn griffen die Kinder die Raubritter an und …

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Und nach getaner „Arbeit“ wurde der Schatz wie üblich unter den Recken aufgeteilt.

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Wir werden sehen, ob die Raubritter auch im Jahre 2011 nach Fleischwerdung des Herrn versuchen werden den Schatz
des Vogtes Matthias Broszeit zu stehlen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2011.
Bis dahin fahre Eure Seele wohl, lieber Leser

Seeheim, im Jahre 2010, August

Mittelalterspectaculum zu Freisen 2008

Seyd gegrüßt ihr Wanderer im Netz und schauet, was euch die Dienstmannen zu Winenheim vom Mittelalterspectaculum zu Freisen im Hunsrück zu berichten haben.
Wie beratschlagt erhielten wir von einem uns wohlwollenden Kaufmann einen großen und schweren Wagen, so dass wir nur noch ein weiteres leichtes Fuhrwerk für unsere Reise über Mannheim – Kaiserslautern – Baumholder nach Freisen benötigten. Die Reise verlief ohne Zwischenfälle – wählten wir doch die gut ausgebauten Strassen – die uns direkt in den herrlichen Wildpark. Dort angekommen bauten wir auf dem uns vom Marktvogt Mathias Broszeit zugewiesenen Platz unser Lager auf. Da diesmal nicht alle Dienstmänner die reise antreten konnten und auch so manches Eheweib die weite Reise nicht mit antreten wollte fiel unser Lager dieses Jahr etwas kleiner als gewohnt aus. Das nachfolgende Bild kann Euch aber trotzdem einen guten Eindruck unseres Lagers vermitteln.

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Unser Lager zu Freisen, als die Welt noch in Ordnung war

Der Herr mag es anders als in Worms nicht so gut mit uns gemeint haben. Hatten wir doch von Freitag bis Sonntag wechselhaftes Wetter. Oft hatten wir mit dem Wind zu kämpfen und hätte sich nicht unser Dienstmann Nils immer wieder um die Spannung der Seile gekümmert, es wäre uns ein noch größerer Schaden entstanden, von dem wir euch noch berichten werden. Zu später Stund erreichte uns noch ein Bote mit trauriger Nachricht vom Ableben des Vaters derer zu Kahl, so dass die Dienstmannen Markus und Mathias mit Ihrem Knappen die rasche Heimreise antreten mussten. Derart geschwächt entschieden die Dienstmannen nicht an der Feldschlacht teil zu nehmen. Stattdessen teilten sich die übrig gebliebenen Dienstmannen die Lagerwache und kümmerten sich vor allem um die jungen Marktbesucher, die gerne unsere Rüstungen anprobierten und auch die Gelegenheit nicht ausließen mit dem Schwert einen mächtigen Streich auf unsere Schilde zu tun. Dennoch kam das Unglück einmal in Form einer Windböe über uns und zerriss unseren Unterstand. Darüber hinaus regnete es in der Nacht, so dass sich das Gewicht der Zelthaut von Dienstmann Kurt so stark erhöhte, dass die Speiche brach und Kurts ganzer Stolz in sich zusammenbrach. Wäre der Zeltbaumeister in diesem Moment anwesend gewesen, wir wissen nicht, was Dienstmann Kurt mit ihm angestellt hätte. Dennoch war der Markt wie immer gelungen. Der Marktvogt Mathias kümmerte sich fürsorglich um die Belange der Händler und Lager. Darüber hinaus spendierte er sogar einen Teil seines Waldes, so dass die Feuer in den Lagern am Abend und in der Nacht nur so züngelten.
Darüber hinaus konnten die Dienstmannen wieder viele Gäste begrüßen. So wären hier Steffi und Ulli mit ihrem Bekannten und die Reisenden aus Mannheim zu nennen. Der Markt wurde zeitweise von allerlei einfach Volk überflutet, so dass die Torwachen mit dem Eintreiben des Torpfennigs kaum noch nachkamen.

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Liebe Gäste Ulli und Ulf Rechts: Die Reisenden aus Mannheim

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Der Markt zu Freisen

In diesem Sinne würden wir uns auch freuen, wenn unsere Bewerbung für das Jahr 2009 von Erfolg beschieden ist.

Eure Seele fahre wohl bei Eurer weiteren Reise im Netz

Jürgen der Söldner von Seeheim

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