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Märchen und Sagentage 2011

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Alljährlich am letzten Oktoberwochenende finden in Reichelsheim die in der Region allseits bekannten Märchen und Sagentage statt. Diese Veranstaltung ist verbunden mit einem mittelalterlichen Markt, welcher hauptsächlich auf zwei Plätzen im Altstadtkern angeordnet ist. Ein weiterer Veranstaltungsort befindet sich vor der Stadthalle am Rande der Altstadt.
Bei herrlichem Spätberbstwetter fuhren wir seit einigen Jahren erstmals wieder gen Reichelsheim um dem Markte einen Besuch abzustatten, Freunde zu besuchen sowie zum Saisonabschluß nochmals etwas Marktatmosphäre zu schnuppern. Für unseren Besuch hatten wir den Samstag gewählt, weil es hier etwas einfacher ist einen Abstellplatz für unser Pferdefuhrwerk zu finden. Beim flanieren über die verschiedenen Marktbereiche konnte man hier und da auch einige interessante Dinge finden. Insbesondere der Stand von Britta Gläßer (Gewandburg) hatte es uns angetan waren da doch schön Gebende Nadeln zu bestaunen und zu erstehen.

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Im Gegensatz zu anderen Märkten und Veranstaltungen wird in Reichelsheim kein Eintritt erhoben. Verpflegungsstände, gab es innerhalb des gesamten Marktbereiches genügend und im Rahmen des Stadtfestes hatte auch die örtliche Gastronomie geöffnet.

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Für Musik und Kurzweil sorgten verschiedene Musikgruppen, die an verschiedenen Orten innerhalb des Markbereiches und der Altstadt spielten. Darunter diesmal auch Elster Silberflug (das Urgestein, der Mittelalter und Vagantenszene), sowie die Gruppe Kric aus Polen, auf der Bühne an der Stadthalle. Es gab recht schöne Scherenstühle zu einem annehmbaren Preis, Räucherwerk aber auch die bekannten und besonders wohlschmeckenden Apfelkringel. Der Laternenmacher war ebenfalls wieder dabei sowie der Skriptor, wo man einiges über Schriften und den eigenen Vornahmen in Erfahrung bringen konnte.
Uns zogs nun aber zur Fro (Freie Ritterschaft Odenwald) um unsere Bekannten zu besuchen und einige Worte zu wechseln bevor die offizielle Markteröffnung auf dem oberen Platz erfolgte.Die Zahl der gewandeten Besucher hat deutlich abgenommen (wir waren diesmal auch in Alltagskleidung gekommen und kamen uns etwas “fremd” und ungewohnt vor.) Ambiente tauglich Gewandete waren nur wenige auszumachen, von einigen wenigen Händlern abgesehen, auch das gesamte Angebot an Ständen hat gegenüber dem früher gewohnten etwas (subjektive Meinung) abgenommen.Nicole Röver (die Haus- und Hoflieferantin, der Winenheimer) war wie immer mit Ihrem Bekleidungsstand verteten und Larissa Anton (Wildweibchenstein) zeigte diesmal ein Filmchen über die Römer im Odenwald. Für die Reparatur meines Gambesions erstand ich 2 Lederbänder sowie eine magische Scheibe zur Unterhaltung in der kalten Jahreszeit.Das Programm für die Kinder ist recht umfangreich, da an den verschiedensten Orten im gesamten Stadtgebiet entsprechende Vorlesungen, Vorführungen und Aktionen statt fanden. Auf dem Rückweg trafen wir dann noch Bruder Werner, welcher ebenfalls den Weg nach Reichelsheim gesucht und gefunden allerdings diesmal ohne Verkaufsstand aber im Anmarsch auf den Apfelkringelstand.

Nach gefühlten und gelaufenen etlichen Kilometern und mehreren Rundgängen durch den Veranstaltungsbereich traten wir dem Heinweg an. Auf der Burg Reichenstein wurden Führungen angeboten, die mich noch interessiert hätten, aber mit Rücksicht auf meinen derzeitigen “Hinkefuß” war das leider diesmal nicht machbar, genauso wie der schon seit Monaten geplante Besuch der Burg Rodenstein. Es gibt daher noch einige Gründe erneut den Weg nach Reichelsheim zu suchen.

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