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- 7.5.2012: Oppenheim 2012
- 20.4.2012: Vorbereitungen
- 18.4.2012: Aufbruch der Winenheimer
- 19.12.2011: Zum Jahreswechsel
- 15.11.2011: Hinweise zu beabsichtigten Veränderungen
- 7.11.2011: Arbeitseinsatz am Ende der Zeit
- 30.10.2011: Märchen und Sagentage 2011
- 15.9.2011: Vorratstöpfe
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Terminübersicht 2012
15.5.2012 von admin.
Konvent Termine:
08.01.2012
12.02.2012
11.03.2012
15.04.2012
06.05.2012
10.06.2012
08.07.2012
05.08.2012, auf Lager in Freisen
09.09.2012, oder (16.09.) auf Lager Bad Münster / Stein-Ebernburg
14.10.2012
11.11.2012
09.12.2012
Unsere Lagertermine: Wo Ihr uns treffen könnt
04.05. bis 06.05.2012 Oppenheim: Burg Landskron
17.05. bis 20.05.2012 Worms: 11. Spectakulum
03.08. bis 05.08.2012 Freisen: Naturwildpark (Bewerbung läuft)
13.09. bis 16.09.2012 Bad Münster / Stein-Ebernburg (Bewerbung läuft)
Marktbesuche: Wo wir als Tagesgäste unterwegs sind
28.04.2012 Freienfels Ritterspiele
12.08.2012 Spectaculum und Tunier zu Angelbachtal
weitere Termine folgen sobald festgelegt!
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Auf Pilgerreise gen Worms
14.5.2012 von Konrad.
Die Regenschlacht zu Oppenheim liegt gerade 10 Tage und Nächte zurück, da erhielt die Truppe schon wieder Order sich zu einer neuerlichen Fahrt zu rüsten. Die seit Oppenheim vergangenen Tage reichten gerade aus die Zelte zu trocknen, die schmutzige Wäsche zu waschen und die Ausstattung soweit herzurichten, dass man ohne Notdurft wieder auf Reisen gehen konnte. Auch mussten bei der Bäckerei noch einige große Brote geordert- und andere unserer Dienstleute hatten ihrerseits Botengänge und Einkäufe zu erledigen, damit der Proviant für die viertägige Reise zusammengetragen werden konnte damit wir wenigstens, was Speis und Trank anbetrifft, einigermaßen gut versorgt sind.Unser sorgenvoller Blick richtet sich gen Himmel denn die derzeitigen Umstände verheißen nichts gutes daher werden wir vor unserer Abreise noch einige Kerzen in der Kapelle stiften und die höheren Mächte bitten uns eine trockene und gesunde Heimfahrt zu ermöglichen.
Wir sind auf dem Weg……
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Oppenheim 2012
7.5.2012 von Andreas von Vitdenheim.
Am Freitag den 04.05 trafen sich die Dienstmann zur neunten Stunde am Kontor um ihre Kutschen zu beladen, um den Markt in Oppenheim zu besuchen. Man war gespannt auf einen neuen Markt, ob es dieses Jahr besseres Wetter gibt und wie die An- und Abfahrt klappt.
Es sollte sich herausstellen, dass die Dienstmannen scheinbar immer mehr in ihrem Hobby aufgehen und an ihrer Ausrüstung feilen, und dabei den Bezug zu den neuzeitlichen Kommunikationsquellen verlieren. So geschah es, dass nur vier der Dienstmannen anwesend waren um die Kutschen zu beladen. Das Problem sollte aber Samstags auf dem Markt geklärt werden, wobei ein bißchen weniger Adrenalin gut getan hätte.
Als alles beladen war, machte sich der kleine Tross auf den Weg nach Oppenheim. Die Anfahrt sollte sich als nicht so problematisch erweisen, man lernte aber die engen Gassen von Oppenheim kennen. Die Orga wurde schnell gefunden und der Lagerplatz wurde den Dienstmannen zugewiesen. Es sollte sich herausstellen, dass es sich hier um einen zwangfreien Markt handelt und auch die Orga immer ein offenes Ohr für die Fragen der “Neuen” hatte. Hier noch einmal einen ganz großen Dank an Helmut und seine Crew.
Der Aufbau gestaltete sich als etwas zäh und kräftezehrend für die kleine Truppe, wurde aber trotzdem bewältigt und so schmeckte das Essen und Aufbaubier umso besser. Abends wurde dann selbst hergestellte Sarazenenmilch (die Dienstmannen gaben dem Getränk einen eigenen Namen, den ich aber hier nicht erwähnen will) und Honigschnaps probiert. Tenor der Gruppe, mehr davon für Worms. Müde und voller Freude auf den nächsten Tag legte man sich zur später Stunde schlafen.
Samstag gab es das von letztem Jahr bekannte Wetter, REGEN!! Beim Einmarsch der Gruppen, wollte dann auch Petrus zeigen was er so drauf hatte und schickte uns einen kräftigen Guss aufs Haupt, so dass die Gruppe um die bereits fertig gegarte Hühnersuppe froh war. Gegen abend besserte sich das Wetter soweit, dass einem kleinen Marktrundgang nichts mehr im Wege stand. Es gab allerlei anzuschauen, mal mehr oder weniger interessant. Es war für jeden etwas dabei, für Leute die das Mittelalter als Hobby betreiben und für die die es nur aus dem Fernsehen kennen. Die Versorgungsstände zum Erhalt der Körperkraft waren sehr abwechslungsreich und für jeden Geschmack war etwas vorbei. Ob das nun auf dem Markt direkt war oder in und um die Burgruine Landskron herum, es gab genügend für Leib und Seele des erschöpften Besuchers. Wir ließen den Abend trotz des immer wieder einsetzenden Regens gemütlich in unserem Lager ausklingen. Leider wünschte sich unsere Nachbargruppe ein Stopp unserer dezenten Trommelübungen, worauf wir dann des friedens Willen den Abend mit wohltuenden Gesprächen ausklingen ließen.
Der Sonntag war dann vom Wetter besser und es konnte noch einmal ausgiebig der Markt besucht werden. Leider wurden, wegen immer wieder einsetzenden Regenschauer, die Zelte nicht richtig trocken. Der Abbau, die Abnahme des Platzes und die Entsorgung des Mülls stellte sich seitens der Orga als genauso unkompliziert dar, wie schon zu Beginn des Lagers. Auch nahm sich Helmut die Zeit für ein kleines Gespräch. Hier können sich andere Märkte eine Scheibe von Abschneiden, denn es gibt auch Märkte da bekommt man nur Post oder die Orga zu sehen, wenn es neue Auflagen gibt. Weniger ist oft mehr!
Auf der Rückfahrt sollte es sich bewahrheiten, dass einige Dienstmannen doch ihre Probleme mit der neuen Technik haben. Karten bzw Schilder lesen ist manchmal hilfreicher als ein Navi.
Das Fazit des Wochenendes, die Dienstmannen wollen und werden wieder nach Oppenheim mit ihrem Lager reisen und die Hoffnung auf eine nicht so verregnete Saison bleibt bestehen.
Andreas von Fidtenheim
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Vorbereitungen
20.4.2012 von Konrad.
Bevor die Lagersaison 2012 beginnt gilt es noch einige Dinge zu erledigen. Eine der wichtigsten und schon vor Wochen begonnenen Arbeiten stellte der Austausch der Spannseile am kleinen Speichenradzelt da. Damit verbunden sollten hierbei auch neue Holzspanner angebracht werden, um den Aufbau auf der jeweiligen Veranstaltung schneller bewerkstelligen zu können.
Es gingen Wochen ins Land, bis die bestellten Holzteile eintrafen. Wie schon befürchtet passten die Bohrungen der Seilaufnahmen nicht, so dass sämtliche Teile nachgearbeitet werden mussten. Nunmehr konnten am Wochenende die Teile ausgetauscht und montiert werden, so dass dieses Vorhaben erfolgreich zum Abschluss gebracht werden konnte.
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Aufbruch der Winenheimer
18.4.2012 von Konrad.
Der Jahresbeginn liegt schon Wochen zurück, dennoch wäre es vermessen zu glauben die Winenheimer wären der Bequemlichkeit erlegen. Die Berichte innerhalb dieser Schriftenreihe sind zwar zurückgegangen und zwischenzeitlich hörte man es schon Munkeln der Blog sollte geschlossen werden. Ja es gab sogar schon feste Termine die Kiste mit den Dokumenten abzusperren und der Vergangenheit anheim fallen zu lassen. Der Blog berichtete über diverse Aktivitäten unserer Gruppe, die zwar etwas einseitig, aber zusätzliche Hindergründe über Tätigkeiten, Projekte und Vorhaben dem Leser vorstellten. Der Blog bietet aber eine Möglichkeit vielfältige Dinge zu berichten, die auf der Homepage keinen Raum finden können. Leider wird und wurde diese Möglichkeit in den vergangenen Monaten viel zu wenig genutzt- und dem Berichterstatter ist durchaus bewusst, dass nur wenigen der kampferprobten Mannen auch der Umgang mit dem zarten Federkiel nahegebracht wurde.Daher muss auch unser Leutpriester des öfteren eingeschaltet werden, wenn es um die Vermittlung von Wissen oder um das Vorlesen diverser Schriftpassagen geht, da nur dieser einen direkten Draht zu allem göttlichen besitzt und auch des lateinischen, wenn auch nur teilweise, mächtig ist. Darüber hinaus versteht er es trefflich allen Unverständigen zu Trotz, wenn seine Bemühungen nichts fruchten mit seiner Geisel bestehende Lücken des Wissens und Gewissens mit Nachdruck zu schließen.
Der Blog berichtet über die letzten 5 Jahre der verschiedensten Aktivitäten der Dienstmannen und gibt auch geschichtliche Informationen zum Winenheimer Geschehen und zu weiteren geschichtlichen Dingen, welche mit der hiesigen Region in Beziehung stehen, an die Hand.
Der letzte Konvent der Dienstmannen hat sich mit diesem Sachverhalt intensiv beschäftigt und unser Hauptmann hat dem Mehrheitsbeschluss vorgegriffen und gab Befehl dass der Blog in jedem Falle einstweilen weitergeführt wird. Diesem Befehl kann sich der Berichterstatter nicht entziehen und hat daher den Federkiel angespitzt um diese und die nachfolgenden Zeilen auf Pergament zu bringen.
Aus dem Geschehen des vergangenen Jahres fehlt als wichtigster Teil der Bericht der „Wasserschlacht“ zu Freisen, sowie ein geplanter Bericht über das Schwertraining auf der Feste Dilsberg sowie die auf 2012 verschobene Abschlussfeier 2011 auf der Feste Otzberg. Bilder dieser Veranstaltungen befinden sich auf den Galerieseiten der Homepage.
Konrad
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Hinweise zu beabsichtigten Veränderungen
15.11.2011 von Konrad.
Die Homepage der Dienstmannen zu Winenheim soll in absehbarer Zeit einige grundlegende Veränderungen erfahren. Hintergrund ist eine generelle Neuausrichtung des geschichtlichen Hintergrundes und damit verbunden auch ein Zeitsprung auf das Jahr 1195. Am grundlegenden geschichtlichen Zusammenhang ändert sich wenig. Die Dienstmannen verwalten den klösterlichen Winenheimer Besitz zur Zeit des Lorscher Abtes Sigehard von Schauenburg.
Zur Unterstützung dieses Vorhabens soll eine zwanglose Reihe von Beiträgen folgen, welche die verschiedenen Wirkungsorte zur damaligen Zeit vorstellen und auch die Umstände näher betrachten sollen. Hierbei wird uns auch eine ganze Reihe historischer Personen und Ereignisse begegnen, welche sich in das Umfeld der Darstellung einfügen lassen. Daher gibt es für Interessierte vielfältige Möglichkeiten um die Dienstmannen bei der Ausübung ihrer verschiedenen Tätigkeiten, mit eigenen Darstellungen zu unterstützen.
In Bezug zur jetzigen Seite bedeutet dies aber, dass viele Dinge, Beiträge aber auch Abbildungen entfernt werden, da alles was nach dem gewählten Zeitrahmen eben in der ”Zukunft” liegt.
Zum Anfang und als Einstieg soll die folgende Übersicht dienen, welche die Winenheimer Verhältnisse zur damaligen Zeit skizziert.
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Arbeitseinsatz am Ende der Zeit
7.11.2011 von admin.
Am Ende einer Pilgerreise, wenn die Fuhrwerke zur nächtlichen Stund wieder vor den Toren des heimischen Kontors stehen ist immer Eile bei der Entladung geboten. Daher wird ein Großteil des Materials einfach abgestellt. Zum Troknen der Seile müssen die geweiligen Kisten offen bleiben und in Anbetracht der Tatsache am Folgetag wieder frisch und munter am jeweiligen Arbeitsplatz zu erscheinen- bleibt vieles ungeordnet liegen. Es nunher unausweichlich diesmal mit vereinten Kräften daran zu gehen um aufzuräumen und Ordnung in das regelrechte Chaos zu bringen.
Bedenket:
Wenn der Hauptmann zum Sammelplatz ruft, sind es in der Regel nur wenige der Mannen, die zur genannten Stund auch tatsächlich zur Stell sind. Aber: Jeder der die Winenheimer etwas näher kennt weis, dass die Ausnahme eher die Regel ist. Daher unterliegt jede geplante Aktion diesen Gesichtspunkten aber auch der Tatsache, dass die Ersten die Kommen, auch die Letzten sind die Gehen. (Die Ersten werden auch die Letzten sein).
Diesmal galt es zunächst einmal Platz zu schaffen, einen weiteren Raum von Gerümpel zu befreien. Dieses zum Teil der Entsorgung zuzuführen sowie über die Saison gesammeltes Holz zusammen mit weiteren vorhandenen Brettern und Kanthölzern zu Brennholz zu verarbeiten. Wie bei jeder derartigen Aktion bleibt es natürlich nicht aus, dass man hierbei auf alte Schätze stößt und lange vermistes wieder findet. Dennoch hat man sich doch in der Zeit verschätzt, denn es konnten bei Weitem nicht alle geplanten und vorgesehenen Arbeiten erledigt werden, so dass es noch einiger weiterer Termine bedarf um das alles abzuarbeiten. Der freigeräumte Raum wurde zur Brennholzkammer umfunktioniert und im Verlaufe der Arbeit wuchs der Bennholzstapel unaufhörlich und zu beachtlicher Größe, so dass zumindest für die kommende Lagerperiode keiner der Teilnehmer frieren muß. Wie schon ausgeführt war die durchgeführte Aktion im Kontor nur der Auftakt um endlich zu einer etwas übersichtlichen Materiallagerung zu kommen. Jedoch zeigt die Erfahrung, dass der Umfang der Ausstattung von Jahr zu Jahr zunimmt und die Fahrzeuge gar nicht groß genug sein können, so dass freier Platz binnen kürzester Zeit wieder mit neuem Material belegt wird. Die folgenden Monate sollen nunmehr auch genutzt werden einige Dinge zu reparieren und auszubessern. So soll das Grünweiße Zelt neue Abspannseile mit Seilspannern erhalten. So sind die Zeltheringe zu richten und Beschädigungen an weiteren Gegenständen zu beheben. Die kalte Jahreszeit soll fernerhin benutzt werden um mit der Neuanfertigung von Gewandung weiter voran zu kommen. Hierbei dürfte insgesamt keine Langweile aufkommen eher schon wird es wiederum so sein, dass die Zeit wieder nicht reichen wird um sämtliche Vorhaben abzuarbeiten.
Rückblick
Das Jahr 2011 war geprägt durch mancherlei Aktionen und Erlebnisse. Der Markt und die Ritterspiele zu Freienfels diesmal mit dichtem Nebel und tiefen Temperaturen, der Markt in Worms, der wahrlich alles zu bieten hatte Im Gedächnis der Mannen dürfte vorallem die Regenschlacht zu Freisen haften bleiben. Sicherlich war das Schwertkampf Seminar auf der Feste Dilsberg für einige ein Höhepunkt der diesjährigen Saison.Es war möglich wiederum drei Lagertermine durchzuführen. Ein ursrünglich geplanter Vierter Termin kam nicht zu Stande da wir vom Veranstalter weder Zu- noch Absage erhielten. Die in früheren Jahren üblichen gemeinsamen Tagesbesuche bei diversen Veranstaltungen in unserer Region kamen praktisch zum Erliegen. Meist waren es Einzelbesuche einzelner Gruppenmitgliedern bei verschiedenen Märkten über die dann im Blog und teilweise auch auf der Homepage berichtet wurde. Insgesamt ist aber ein deutlicher Rückgang der Aktivitäten insgesamt zu verzeichnen. Was die Lagerausstattung anbetrifft so konnten im Verlaufe des Jahres einige kleinere Dinge realisiert werden, aber es mußten auch einige Dinge ausgetauscht und ersetzt werden. Für die Zukunft und die weitere Entwicklung unserer Gemeinschaft wird es immer drängender eine Standortbestimmung durchzuführen, welche es ermöglichen sollte eine Entwicklungsrichtung aufzuzeigen und den Weg hierfür zu bereiten. Daher sollten die folgenden Konvente intensiv für entsprechende Gespräche genutzt werden, aber auch zur Verbereitung und Planung des kommenden Veranstaltungsjahres. Konrad
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Märchen und Sagentage 2011
30.10.2011 von Konrad.
Alljährlich am letzten Oktoberwochenende finden in Reichelsheim die in der Region allseits bekannten Märchen und Sagentage statt. Diese Veranstaltung ist verbunden mit einem mittelalterlichen Markt, welcher hauptsächlich auf zwei Plätzen im Altstadtkern angeordnet ist. Ein weiterer Veranstaltungsort befindet sich vor der Stadthalle am Rande der Altstadt.
Bei herrlichem Spätberbstwetter fuhren wir seit einigen Jahren erstmals wieder gen Reichelsheim um dem Markte einen Besuch abzustatten, Freunde zu besuchen sowie zum Saisonabschluß nochmals etwas Marktatmosphäre zu schnuppern. Für unseren Besuch hatten wir den Samstag gewählt, weil es hier etwas einfacher ist einen Abstellplatz für unser Pferdefuhrwerk zu finden. Beim flanieren über die verschiedenen Marktbereiche konnte man hier und da auch einige interessante Dinge finden. Insbesondere der Stand von Britta Gläßer (Gewandburg) hatte es uns angetan waren da doch schön Gebende Nadeln zu bestaunen und zu erstehen.
Im Gegensatz zu anderen Märkten und Veranstaltungen wird in Reichelsheim kein Eintritt erhoben. Verpflegungsstände, gab es innerhalb des gesamten Marktbereiches genügend und im Rahmen des Stadtfestes hatte auch die örtliche Gastronomie geöffnet.
Für Musik und Kurzweil sorgten verschiedene Musikgruppen, die an verschiedenen Orten innerhalb des Markbereiches und der Altstadt spielten. Darunter diesmal auch Elster Silberflug (das Urgestein, der Mittelalter und Vagantenszene), sowie die Gruppe Kric aus Polen, auf der Bühne an der Stadthalle. Es gab recht schöne Scherenstühle zu einem annehmbaren Preis, Räucherwerk aber auch die bekannten und besonders wohlschmeckenden Apfelkringel. Der Laternenmacher war ebenfalls wieder dabei sowie der Skriptor, wo man einiges über Schriften und den eigenen Vornahmen in Erfahrung bringen konnte. Uns zogs nun aber zur Fro (Freie Ritterschaft Odenwald) um unsere Bekannten zu besuchen und einige Worte zu wechseln bevor die offizielle Markteröffnung auf dem oberen Platz erfolgte.Die Zahl der gewandeten Besucher hat deutlich abgenommen (wir waren diesmal auch in Alltagskleidung gekommen und kamen uns etwas “fremd” und ungewohnt vor.) Ambiente tauglich Gewandete waren nur wenige auszumachen, von einigen wenigen Händlern abgesehen, auch das gesamte Angebot an Ständen hat gegenüber dem früher gewohnten etwas (subjektive Meinung) abgenommen.Nicole Röver (die Haus- und Hoflieferantin, der Winenheimer) war wie immer mit Ihrem Bekleidungsstand verteten und Larissa Anton (Wildweibchenstein) zeigte diesmal ein Filmchen über die Römer im Odenwald. Für die Reparatur meines Gambesions erstand ich 2 Lederbänder sowie eine magische Scheibe zur Unterhaltung in der kalten Jahreszeit.Das Programm für die Kinder ist recht umfangreich, da an den verschiedensten Orten im gesamten Stadtgebiet entsprechende Vorlesungen, Vorführungen und Aktionen statt fanden. Auf dem Rückweg trafen wir dann noch Bruder Werner, welcher ebenfalls den Weg nach Reichelsheim gesucht und gefunden allerdings diesmal ohne Verkaufsstand aber im Anmarsch auf den Apfelkringelstand.
Nach gefühlten und gelaufenen etlichen Kilometern und mehreren Rundgängen durch den Veranstaltungsbereich traten wir dem Heinweg an. Auf der Burg Reichenstein wurden Führungen angeboten, die mich noch interessiert hätten, aber mit Rücksicht auf meinen derzeitigen “Hinkefuß” war das leider diesmal nicht machbar, genauso wie der schon seit Monaten geplante Besuch der Burg Rodenstein. Es gibt daher noch einige Gründe erneut den Weg nach Reichelsheim zu suchen.
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Vorratstöpfe
15.9.2011 von Konrad.
Auf dem Markte zu Freienfels bestellt und nach langer Wartezeit nunmehr eingetroffen ist eine Sendung aus der Keramikwerkstatt von Ilja Frenzel die sowohl die Aquamanileschale als auch die extra angefertigten Vorratsdosen enthielt. Diese Töpfe sollen auf der Tafel als Behälter für Marmelade, Schmalz und diese allseits beliebte braune orientalische Paste…, Verwendung finden. Zielvorgabe war 3 gleiche Gefäße, zur besseren Reinigung innen lasiert und mit unterschiedlichem Dekor, damit man den Inhalt bereits von außen erkennen kann.
Auch die Aquamanile hat nunmehr eine passende schlichte Schale erhalten und ist nunmehr in Verbindung mit Leinen Handtüchern für den Gebrauch an der herrschaftlichen Tafel einsatzfertig.
Da sitzt er nun der Greif inmitten seiner Schale und hart der Dinge die da kommen werden.
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